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Einweihung Feuerwehrhaus

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20190331 131950„Viele ältere Feuerwehrhäuser in Hessen sind zu klein, nicht funktional genug, um den Einsatzkräften eine reibungslose Arbeit zu ermöglichen“, sagt Reinheims Erster Stadtrat Manuel Feick. „Auch die Häuser in Georgenhausen und Zeilhard entsprachen nicht den Anforderungen an ein modernes, multifunktionales Gebäude. Doch dies gehört nun der Vergangenheit an.“

Die Feuerwehrgerätehäuser in den beiden Reinheimer Stadtteilen sind inzwischen geschlossen. An ihrer Stelle nutzen die Wehren nun gemeinsam ein Gebäude, das zwar noch auf Zeilharder Gemarkung steht, dessen Standort aber dennoch exakt den Schnittpunkt der beiden Stadtteile markiert.

Am Sonntag übergab Manuel Feick in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Karl Hartmann das neue Feuerwehrhaus an den Wehrführer beider Feuerwehren, Markus Hofmann. Ein Gebäude allein führe noch nicht zu einem Zusammenschluss zuvor eigenständiger Wehren. Es sei vielmehr sichtbarer Ausdruck einer seit Jahren bestehenden Kooperation, erklärte Reinheims Stadtbrandinspektor Gunter Sauerwein.

„Die Zusammenarbeit begann schon 1986, als sich die Wehren für eine gemeinsame Alarmierung entschieden haben“, sagt Sauerwein. Die Kooperation wurde in den Folgejahren intensiviert. Die Wehren fuhren gemeinsame Einsätze, die Jugendabteilungen wurden zusammengelegt. Der nächste konsequente Schritt lag in der gemeinsamen Nutzung eines Feuerwehrgebäudes. Bis Jahresende könnten nun auch die beiden Feuerwehrvereine fusionieren.

„Die beiden alten Feuerwehrgerätehäuser wurden begutachtet“, erläutert Manuel Feick. Das Haus in Zeilhard sei als sanierungsfähig eingestuft worden. „Die Stadt hat eine energetische Sanierung durchführen lassen. Nun sind wir in Gesprächen mit dem DRK-Ortsverein Zeilhard-Georgenhausen, ob dieser im ehemaligen Feuerwehrhaus einen neuen Standort finden kann.“ In das Feuerwehrgebäude in Georgenhausen werde die Stadt nicht investieren. „Eine Sanierung ist dort nicht mehr möglich. Die politischen Gremien müssen nun entscheiden, was mit dem Haus geschehen soll“, sagt der Erste Stadtrat. Doch nicht nur der mangelhafte bauliche Zustand der alten Gerätehäuser habe einen Neubau erforderlich gemacht. „Der endgültige Zusammenschluss der beiden Stadtteilwehren war nur mit einem gemeinsam genutzten Gebäude an geeigneter Stelle sinnvoll.“ Ein 7250 Quadratmeter großes Grundstück an der Grenze von Georgenhausen und Zeilhard zwischen Dörnbachstraße und der Straße Am Mühlbach bietet nun nicht nur Platz für das 1085 Quadratmeter große Feuerwehrhaus mit vorgelagertem Hof und Parkplätzen. Auch sei der Standort so gewählt, dass die Feuerwehrleute – 45 Aktive sind es derzeit – schnell und problemlos mit den großen Einsatzfahrzeugen auf die Hauptstraße gelangen können. Das Gelände musste die Stadt erst ankaufen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Neubau beziffert Feick mit 2,9 Millionen Euro.

Die Grundsteinlegung erfolgte schon 2016. Dass das Gebäude erst zweieinhalb Jahre später bezogen werden konnte, sei in einer fehlerhaften Dachkonstruktion begründet. Die Mängel seien so groß gewesen, dass das Dach erneuert werden musste. Mit dem Architekten befinde sich die Stadt in einem Rechtsstreit, in dem die Schadensregulierung geklärt werden soll, sagt Feick.

Text Darmstädter Echo

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