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Sturmtief Kyrill 18.01.2007

Es war einer der schwersten Stürme, die Hessen je erlebt hat. Mit bis zu 172 Stundenkilometern fegte der Orkan Kyrill über das Land, knickte Bäume um, holte manchen Ziegel vom Dach und sorgte für erhebliche Behinderungen im Bahn-, Luft- und Straßenverkehr. Im Lahntal starb ein Mann bei Aufräumarbeiten. Der 45-Jährige erlitt einen Herzstillstand, als er in seinem Garten einen umgestürzten Baum beseitigen wollte.
Insgesamt wurden in Hessen rund 20 Menschen durch den Sturm verletzt. In Osthessen wurde ein 57-Jähriger von einem Baum eingeklemmt. Bei Eschwege wurde ein Autofahrer mitsamt seinem Fahrzeug von einer Böe in den Graben geschleudert. In Frankfurt wurden drei Bauarbeiter von umherfliegenden Teile getroffen. In Darmstadt verlor eine Frau den Boden unter den Füßen und erlitt Kopfverletzungen.
Wie hoch der Sachschaden ausgefallen ist, lässt sich noch nicht abschätzen. Einsatzkräfte in ganz Hessen waren den ganzen Freitag über damit beschäftigt, umgestürzte Bäume zu beseitigen und Dächer zu reparieren. Noch immer sind einige Straßen wegen umgestürzter Bäume oder Windbruchgefahr gesperrt

Einsatz Nr.1: 16:53 Uhr Baum auf Haus im Goldgrundring
Einsatz Nr. 2: 19:26 Uhr Baum auf Straße, Rossdörferstraße Richtung K129
Einsatz Nr. 3: 21:54 Uhr Dach abgedeckt in der Spachbrückerstraße


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